Schausägen zog viele Besucher an

Holzpfeife_Ewald-TeepeEs knarrt im Gebälk der alten Sägemühle von Haus Marck, wenn sich das Mühlrad und die nachfolgende mechanische Antriebstechnik in Bewegung setzen. Der Sägeschlitten führt den Baumstamm auf das Sägeblatt zu und schon fressen sich die Sägezähne ins Holz. Dies alles mit der Kraft des Wassers und ausgeklügelter Technik. Das stündliche Schausägen faszinierte die Besucher. Leider musste sich Klaus Helms aus dem „Müller-Team“ der ANTL später wegen eines gebrochenen hölzernen Zahnes am Antriebsrad der Mühle darauf beschränken, die Mühlentechnik zu erklären. Bei einer Fortsetzung des Schausägens mit defektem Zahnrad hätte man weiterreichende Schäden an der alten Mühlentechnik riskiert. Einige ältere Besucher brachten ihre persönlichen Erinnerungen an die Zeit mit, als die Mühle noch wirtschaftlich vom damaligen Müller „Priggemeyer“ betrieben wurde.
Wer weiß heute noch, wie man eine funktionierende Flöte aus einem Weidenzweig herstellt? Die Kinder konnten sich unter Anleitung der ANTL-Senioren ihre Flöte selber basteln. An einem anderen Tisch konnten beim Filzen kleine Kunstwerke gezaubert werden. Im Mühlenbauch lebt so allerlei Getier, dies stellten die kleinen Forscher fest, wenn sie ihren Fang im Sieb unter die Lupe nahmen. Die Kulturlandschaftsführer boten eine Eselwanderung an. Im Café und am Würstchenstand gab es Leckeres zu essen und zu trinken. Einige Besucher nahmen auch Informationen rund um den Naturschutz mit nach Hause.

Franz-Duehnen-und-Klaus-Helms