Sägen wir in alter Zeit

Veröffentlicht am 21. Mai 2013  |  

Klaus Helms erläutert den Zuschauern die alte Sägetechnik.Sägemühle von Haus Marck in Tecklenburg

Wasser gab es am Pfingstmontag genug um das Wasserrad der alten Sägemühle von Haus Marck und die vielen Zahnräder, Wellen und Bänder der Säge in Schwung zu bringen. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich von Klaus Helms die alte Sägetechnik erklären zu lassen. Franz Dühnen sorgte derweil dafür, dass der Wasserzulauf aus dem Wechter Mühlenbach auf das Mühlrad für den Antrieb passte, die Kraft des Wassers auf die Säge übertragen wurde und der Sägeschlitten mit dem Baumstamm darauf langsam dem sich hin und herbewegenden Sägeblatt zugeführt wurde, eine ausgeklügelte Mechanik ganz ohne Elektrik und Elektronik.

Die ANTL-Senioren schnitzten mit Kindern Holzflöten aus frischen Zweigen der Eberesche und Kastanie, so wie sie es aus ihrer Jugendzeit noch kennen. Nach dem Anfertigen des Mundstücks musste der Zweig rundherum geklopft werden bis sich die Rinde vom Kern löst, was schon etwas Geduld erforderte. Die Flöten wurden nach Fertigstellung ausprobiert und die Kinder waren erstaunt, dass diese selbstgebauten Flöten auch wirklich funktionierten. Kreativ betätigen konnten sich die Kinder beim Wolle filzen, naturkundlich beim Käschern im Bach mit anschließender Erforschung des Fangs.

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