Naturerlebniscamps


In diesem Jahr findet leider kein Naturerlebniscamp statt. Die Vorbereitungen für ein Camp 2018 laufen bereits. Bitte schaut Euch unsere Angebote im Sommerferienprogramm auf der Startseite an!


 Ausrüstungsliste für das Naturerlebniscamp

 

Die ANTL veranstaltet jeden Sommer ein Ferienlager für Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren. Wenn ihr ins Naturerlebniscamp fahren wollt, dann wendet euch an die ANTL-Geschäftsstelle. Dort bekommt ihr weitere Informationen. Ihr könnt auch den Flyer mit der Anmeldung herunterladen, wenn der schon veröffentlicht wurde.

Unsere Lagerplätze liegen immer in der Region, also im Altkreis Tecklenburg, oder in dessen Umgebung. Wir zelten auf einer Wiese in der Nähe eines Hauses. Ihr könnt in euren eigenen Zelten schlafen, für die Aktivitäten haben wir einige große Zelte und meistens auch einen überdachten Raum zur Verfügung.

Damit ihr euch vorstellen könnt, was wir im Camp so machen, erzählen wir euch was wir in den vergangenen Jahren so gemacht haben. Einige Dinge davon werden wir bestimmt wiederholen, aber jedes Jahr kommt etwas Neues dazu.

Wir verbringen unsere Tage nicht nur auf dem Lagerplatz. Viele Aktivitäten machen wir auch anderswo. Um dort hinzukommen, fahren wir Fahrrad. Die Strecken sind dabei nie zu lang und für ausreichend Pausen ist gesorgt. Auf unseren Touren entlang landwirtschaftlicher Wege und auf Fahrradwegen kann man schon eine ganze Menge Natur entdecken und zwischendrin gibt es immer eine Stärkung.

Fester Bestandteil unseres Programms sind Spiele im Wald. Einige kennt ihr vielleicht schon aus den ANTL-Kindergruppen oder von den ANTL-Kindergeburtstagen. Ob beim Anschleichen und Verstecken, blind den Weg ertasten oder beim Blick in die Baumwipfel – So habt ihr den Wald noch nie erlebt.

Ist man erst einmal tief in der Natur, dann findet man so allerlei Tiere und Pflanzen. Die lernen wir ganz von selbst näher kennen. Mit Bestimmungsbüchern und dem, was der ein oder andere vielleicht schon kennt erfahren wir mehr über die Tiere, die in unserer Umgebung kriechen, laufen und hüpfen.

Wo es möglich ist, gehen wir auch auf dem Wasser auf Entdeckungstour. Bei lustigen Spielen paddeln wir im Kanu über den See. Da bleibt nicht jeder trocken. Natürlich ist immer jemand dabei, der uns auch wieder aus dem Wasser fischen könnte. Wann immer es das Wetter zulässt fahren wir auch ins Freibad. Da können wir dann einige Stunden planschen.

Im Camp haben wir aber auch allerlei zu tun. Da kann man Nistkästen bauen. Aber nicht nur für Vögel. Auch Insekten brauchen ein Zuhause. Deshalb zimmern und basteln wir auch Insektenhotels. Mal aus Ton, und mal aus Holz mit hohlen Ästen. Im Garten aufgehängt tun sie nicht nur der Natur gut, sondern bescheren auch eine reichere Obsternte zum Beispiel am Apfelbaum. Doch damit noch nicht genug. Aus alten Tetrapacks basteln wir Portmonees. Aus Katalogen und Bohnen Perlenketten. Aus einer Strumpfhose wird in Windeseile ein Grasheini. Wenn man den fleißig gießt, wachsen ihm grüne Haare.

Und wie muss man ein DIN A4 Papier schneiden, damit das ganze Ferienlager hindurch klettern kann?

Aus der Wolle der Herde von Bentheimer Landschafen filzen wir allerlei spannende Dinge, die ihr am Ende des Lagers euren Eltern zeigen könnt.

Natürlich ist nicht die ganze Zeit volles Programm. Wir gönnen uns immer wieder die Zeit zwischendurch zu tun, wonach uns gerade ist. Ob Toben auf der großen Weltkugel, Fußball, Brettspiele oder die Spielgeräte auf dem Gelände. Im Naturerlebniscamp kommt nie Langeweile auf.

Oft finden wir uns auch in einem Naturschutzgebiet wieder. Dort zeigt uns dann ein Experte, was es dort alles zu erleben gibt. Ob wir von einem zehn Meter hohen Turm Zugvögel bei der Rast beobachten, oder eine Fleischfressende Pflanze vor unseren Augen eine Fliege verspeist. Das alles erleben wir unterwegs. Wir keschern nach Lebewesen im Bach, beobachten Bienen oder Libellen.

Wir lernen die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz im Tecklenburger Land kennen. Ob wir den Schäfer besuchen, oder Streuobstwiesen-Apfelsaft pressen. Wir können auch das Recker Moor anschauen oder abends mit dem Bat-Detektor Fledermäuse suchen.

Abends lassen wir den Tag gemeinsam im großen Zelt ausklingen. Am Lagerfeuer singen wir Lieder und lauschen der Gruselgeschichte. Stockbrot und Marshmellows sind da Pflicht. Ob bei gutem oder schlechtem Wetter haben wir so eine ganze Menge Spaß!

Wenn die Woche voller Abenteuer und Erlebnisse schon wieder vorbei ist, holen euch eure Eltern in den Mittagsstunden ab. Bei Kaffee und Kuchen habt ihr dann gleich die Möglichkeit euren Eltern zu erzählen, was ihr in den vergangenen sieben Tagen so erlebt habt. Danach sehen wir uns einige Wochen später beim Nachtreffen wieder, bei dem wir gemeinsam Grillen und Fotos anschauen.

Das Betreuerteam setzt sich aus vielen jungen Erwachsenen und Jugendlichen zusammen. Wir haben alle viel Erfahrung in der Jugendarbeit und haben uns (umwelt-)pädagogisch ausbilden lassen. Das Wissen frischen wir regelmäßig in Seminaren zur Vorbereitung des nächsten Lagers auf und vertiefen es. Wir sind stolz in den vergangenen Jahren stets viel positives Feedback bekommen zu haben und freuen uns schon auf das Camp im nächsten Sommer.

Bildergalerie Naturerlebniscamp